Niemand soll im Spital allein sein

Es gibt Patienten, die keine Angehörigen oder Freunde in der Nähe haben und sich allein, ja verlassen fühlen. Dies besonders, wenn sie schwer krank, verwirrt oder am Sterben sind. Die Pflegenden tun, was sie können. Dennoch ist es ihnen oft nicht möglich bei einem schwer leidenden Menschen sitzen zu bleiben - schon gar nicht in der Nacht. 

Deshalb gründeten das reformierte und das katholische Pfarramt 1994 die Freiwillige Sitzwache. Ihre Mitglieder begleiten schwer kranke und sterbende Patienten während der Nacht, indem sie an ihrem Bett sitzen und ihnen so menschliche Nähe vermitteln. 

Im Weiteren versteht die Gruppe ihren Dienst als Unterstützung der Angehörigen und der Pflegenden.